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Die Top 10 der Sozialen Netzwerke in Deutschland (Grafik: BITKOM)

Die Top 10 der Sozialen Netzwerke in Deutschland (Grafik: BITKOM)

18.04.2011

Soziale Netzwerke: häufig jung und meist privat

Rund 40 Millionen Bundesbürger sind laut Branchenverband BITKOM Mitglied in sozialen Netzwerken. Das entspricht drei Vierteln aller Internetnutzer. 2010 waren es noch 30 Millionen. Doch es gibt große Unterschiede, was das Alter der Nutzer von Social Media-Communities angeht, kleine Unterschiede beim Geschlecht und vor allem eine Gemeinsamkeit: Soziale Netzwerke werden überwiegend privat genutzt.

Die Top 10 der Sozialen Netwerke

Facebook führt die Top10 der Online-Communitys in Deutschland mit deutlichem Abstand an. Fast die Hälfte der Internetnutzer (47 Prozent) ist hier Mitglied. Der Anteil der aktiven Nutzer ist jedoch kleiner: 42 Prozent nutzen Facebook aktiv. Mit Mitgliederanteilen von etwa einem Viertel folgen die VZ-Netzwerke, Stayfriends und Wer-kennt-wen. Alle anderen sozialen Netzwerke in Deutschland erreichen nur einstellige Nutzeranteile, darunter das B2B-Netzwerk Xing, MySpace und der Mikroblogging-Dienst Twitter. Dabei gibt es einen Trend zum Zweit- und Drittnetzwerk: Durchschnittlich sind die Mitglieder in 2,4 Communitys angemeldet.

Jüngere Internetnutzer sind deutlich aktiver

Wie auch bei der Internetnutzung allgemein nehmen die Anteile in sozialen Netzwerken mit dem Alter stark ab: Bei den unter 30-Jährigen Internetnutzern ist fast jeder Mitglied einer Social Community (96 Prozent). Aber auch 80 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und immerhin jeder Zweite über 50 haben ein Profil in mindestens einem Netzwerk. Doch sind jüngere Nutzer deutlich kontaktfreudiger. Fast jeder Dritte unter 30 hat über 200 Personen in seiner Kontaktliste, Nutzer ab 50 hingegen begnügen sich größtenteils mit weniger als 30 Freunden.

Frauen sind Pioniere der sozialen Netzwerke

Die Nutzungsdauer variiert sehr stark. 11 Prozent ordnet BITKOM als Heavy User ein. Sie verbringen täglich mehr als 2 Stunden in den Netzwerken. Galt die Internetnutzung zumindest in den Anfängen noch als Domäne der Männer, so scheint es bei den sozialen Medien umgekehrt. Frauen liegen in der Community-Nutzung mit 80 zu 74 Prozent recht deutlich vor Männern.

Soziale Netzwerke werden überwiegend privat genutzt

Die meisten Mitglieder (73 Prozent) pflegen Freundschaften in sozialen Netzwerken und informieren sich dort über Veranstaltungen und Treffen (50 Prozent). Auch für das Berufsleben steigt die Bedeutung der Communities. Sieben Prozent der Nutzer konnten darüber berufliche Kontakte knüpfen, elf Prozent haben ihre Allgemeinbildung verbessert.

Ist meine Zielgruppe in sozialen Netzwerken aktiv?

Selbst repräsentative Studien, wie die aktuelle Untersuchung von BITKOM, geben hierauf natürlich nur eine tendenzielle Antwort. Im Kommunikationsfeld Öffnet internen Link im aktuellen FensterSocial Media empfehlen wir als PR-Agentur unseren Kunden aussagekräftige Analyse und Monitoring der Aktivitäten von Zielgruppen und Mitbewerbern in sozialen Netwerken. Doch auch über Social Communities hinaus bietet Social Media neue Instrumente und Wege zum Beziehungsaufbau und zur Beziehungspflege. Und eine Zielgruppe ist in jedem Fall im Socialweb aktiv: Journalisten (Öffnet internen Link im aktuellen FensterPressearbeit).

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